Probenahmen

Die qualifizierten und regelmäßig geschulten Probennehmer des Instituts Kirchhoff Berlin übernehmen die fachgerechte Probenahme.

Die Probenahme ist als ein integraler Bestandteil des Analysenverfahrens anzusehen. In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig, dass das Verfahren der Probenahme auf das Untersuchungsziel abgestimmt ist.

Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam die Probenahmepläne für eine größere Anzahl an Zapfstellen in diversen Gebäudeteilen.

Neben der pflichtgemäßen Überwachung nach den Vorgaben der TrinkwV 2011 gibt es allein durch die unterschiedliche Nutzung oder Bereitstellung des Wassers Unterschiede im Untersuchungsziel.

Mikrobiologische Probenahmen an einer Entnahmearmatur können unterschiedlichen Zwecken dienen:

  • um die Wasserbeschaffenheit im Verteilungsnetz (das in der Verantwortlichkeit des Wasserversorgers liegt) festzustellen;
  • um die Wasserbeschaffenheit an der Entnahmearmatur des Verbrauchers (die durch die Hausinstallation verändert werden kann) festzustellen;
  • um die Qualität des Wassers für den menschlichen Gebrauch an einer Entnahmestelle, das durch die Armatur beeinflusst wird, festzustellen. Rückschlüsse auf die Wasserbeschaffenheit in der Trinkwasserinstallation sind hier nicht möglich.

Probenahme zur Untersuchung von Blei, Kupfer und NickelProbenahme
Um eine mögliche Belastung durch Schwermetalle der Hausinstallation beurteilen zu können, kann üblicherweise eine einfache Stichprobe des Stagnationswassers gezogen werden, die geeignet ist, Hinweise zu erhalten, ob in einem Versorgungsgebiet die Gefahr einer Überschreitung dieser oben genannten Parameterwerte besteht.
Der Grenzwert in der TrinkwV2011 für die drei genannten Metalle bezieht sich allerdings auf den sogenannten Wochenmittelwert, festgestellt am Zapfhahn des Verbrauchers.

Für eine detaillierte Aussage muss deshalb eine sogenannte gestaffelte Stagnationsprobenahme nach UBA-Empfehlung durchgeführt werden. Ziel ist es, eine Aussage über das in Armatur und Hausinstallation abgestandene Wasser zu treffen, die als Grundlage einer Ursachenermittlung dienen kann.

  • Hierbei wird die erste Probe nach Erreichen der Temperaturkonstanz an der Entnahmestelle genommen. Diese Probe repräsentiert den Zustand des von der Hausinstallation unbeeinflussten Wassers und entspricht dem Wasser, das durch den Wasserversorger zur Verfügung gestellt wird.
  • Danach wird der Wasserhahn für vier Stunden nicht benutzt. Nach dieser Zeit wird sofort die zweite Probe genommen, die den Einfluss der Armatur repräsentiert. 
  • Die direkt im Anschluss genommene dritte Probe repräsentiert abschließend den Einfluss der Hausinstallation in unmittelbarer Nähe.

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Bei Bedarf können wir Ihnen auch geeignete Probenahmegefäße kostenfrei zur Verfügung stellen.
Wir beraten Sie gerne.

 
 
 

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