Institut Kirchhoff Berlin GmbH

Verdunstungskühlanlagen

Verdunstungskühlanlagen werden eingesetzt, um Wärme z. B. aus technischen Prozessen, an die Umgebung abzuführen. Bei Nasskühlanlagen mit offenem Kreislauf kommt das Kühlwasser in unmittelbaren Kontakt mit der Luft. Grundsätzlich besteht bei Anlagen, bei denen Wasser zur Kühlung in einen Luftstrom geleitet wird, die Neigung zur Aerosolbildung. Tröpfchen können von der Abluft mitgerissen werden und in die Umgebung gelangen. Aufgrund günstiger Vermehrungsbedingungen für Mikroorganismen im Wasser und an den Oberflächen der Anlage können diese Tröpfchen Bakterien u. a. Legionellen, Algen, Schimmelpilze und Protozoen enthalten. Insbesondere Legionellen stellen ein gesundheitliches Risiko dar, wenn sie eingeatmet in die Lunge gelangen. Die mikrobiologische Beschaffenheit des Wassers ist daher entscheidend für den sicheren Betrieb solcher Anlagen. Zur Sicherstellung des hygienegerechten Betriebs von Verdunstungskühlanlagen bieten wir an: 

Regelmäßige mikrobiologische und chemisch-physikalische Untersuchungen z. B. folgender Parameter:

• Koloniezahl• Gesamthärte• Calcium• Kupfer• Chlorid
• Legionellen• pH-Wert• Chrom• Nickel• Sulfat
• Pseudomonas aeruginosa• elektrische Leitfähigkeit• Eisen• Zink• Nitrat

Gefährdungsbeurteilungen mit Risikoanalyse und Risikobewertung inklusive mikrobiologischer und chemisch-physikalischer Untersuchungen. Erstellung des Betriebshandbuches mit Angaben zu den technischen Daten der Verdunstungskühlanlage, Reinigungs- und Instandhaltungsintervalle, Kontrolle der Wasserbeschaffenheit (14-tägige Kontrolle), Bewertung des Aufstellortes im Hinblick auf eine mögliche Exposition.

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